Kategorie Führungscoaching

Die Zahl der arbeitslosen Banker steigt – der Karriereberater Beat Jakob beobachtet bei älteren Mitarbeitern oft dieselben Versäumnisse

Artikel in der NZZ vom 8. September 2025 – Wegen des Endes der Credit Suisse erreicht die Zahl der arbeitslosen Banker derzeit einen neuen Höhepunkt. Das zeigen aktuelle Daten der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons. Auch die schwache Wirtschaftslage setzt die Banken unter Druck: UBS, Julius Bär und der Börsendienstleister Six haben zusammen mehrere hundert Entlassungen angekündigt – und das in einer Branche, in der die Karriere für viele Mitarbeitende einen zentralen Stellenwert hat.

Beat Jakob war selbst dreissig Jahre lang Banker, bevor er sich selbständig machte. Heute unterstützt er entlassene Analysten, Manager und Kundenberater dabei, eine neue berufliche Perspektive zu finden.

Interaktionen in der Führung

Viele Führungskräfte managen zu wenig und verlieren sich in Fachaufgaben. Die Folgen zeigen sich schnell: Reibungen im Team, Ineffizienz, Spannungen mit anderen Bereichen. Führung ist lernbar – doch nur, wer Modelle, Erwartungen und Situationen versteht, kann seinen Stil bewusst wählen und wirksam führen.

Flow – Routine – Frustration – Werte

Was können gestresste Mitarbeitende und Führungskräfte von Marathonläufern lernen? Wer Herausforderungen ohne passende Fähigkeiten angeht, rutscht in den Frustrationskanal – mit Stress, Druck und Angst. Wie beim Marathon braucht es Motivation, einen realistischen Trainingsplan und klare Zwischenziele. Nur wenn Fähigkeiten und Anforderungen im Gleichgewicht sind, entsteht Fortschritt statt Überforderung. Wer im Arbeitsalltag Stress erlebt, sollte prüfen: Sind die Erwartungen zu hoch – oder braucht es ein Entwicklungsprogramm, um ihnen gewachsen zu sein?

Flow – Routine – Frustration – Werte

Nach einem erreichten Gleichgewichtspunkt zwischen Fähigkeiten und Herausforderungen suchen viele bewusst Aufgaben, die sie sicher beherrschen. Hohe Kontrolle gibt zwar Sicherheit, führt aber langfristig zu reiner Routine. Ohne neue Reize verschwinden Flow-Momente, und der Weg führt schleichend von Langeweile zur Apathie.

Flow – Routine – Frustration – Werte

Flow entsteht, wenn Ziele klar sind und Herausforderungen zu den eigenen Fähigkeiten passen. Wer nur aufs Endergebnis blickt, verpasst die Freude an den täglichen Schritten. Flow fühlt sich an wie zwei Stunden, die in 15 Minuten vergehen – konzentriert, sinnhaft, erfüllend.

«Teammeeting: Das Hauptproblem sind unvorbereitete Teilnehmer»

Redaktion/Interview: Textagentur etextera Manche Meetings sind so langweilig, dass einem fast die Augen zufallen. Doch vieles, was an Endlosbesprechungen nervt, lässt sich leicht ändern, sagt Unternehmensberater Beat Jakob*. Herr Jakob, die meisten Besprechungen sind zu lang, zu öde und demotivierend…. Weiterlesen →

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